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Kriterien für Topqualität

Das Qualitätsfleischprogramm „AMA-Gütesiegel Kalb rosé Austria“ steht für einen besonders hohen Standard der Kalbfleischproduktion, der durch eigene, nagelneue Richtlinien des AMA-Gütesiegels und spezielle Vorgaben für Produktionsweise, Herkunft, Haltung sowie eine genau rezeptierte Fütterung der Kälber erreicht und abgesichert wird. Aber auch durch eine rigorose Selektion nach der Produktion. Denn nicht jedes Kalb erreicht die geforderten Eigenschaften gleichermaßen gut und eignet sich für das Branding mit dem neuen Label.

Tomahawk-Steak aufgeschnitten auf einem Teller mit Gemüsebeilage Tomahawk-Steak aufgeschnitten auf einem Teller mit Gemüsebeilage

Think Pink

Im Kalbfleisch-Sortiment trägt man international heute also ganz gerne rosa. Wenn auch aus ganz unterschiedlichen Gründen. Während die Niederländer mit dem schicken Zusatz „rosé“ gerne auch Ware vermarkten, die für klassisches Kalbfleisch einfach schon zu dunkel geraten ist, steht der Begriff „British rose“ im Vereinigten Königreich für hochwertige Freilandqualität. Und in Österreich etabliert sich derzeit mit „Kalb rosé Austria“ ein echtes Premiumprodukt, das völlig neue Möglichkeiten in der Küche und Geschmackserlebnisse am Teller ermöglicht – abgesichert durch das rot-weiß-rote AMA-Gütesiegel.

Drei verschiedene Fleischstücke: Milchkalb, Kalb Rosé und Jungrind Drei verschiedene Fleischstücke: Milchkalb, Kalb Rosé und Jungrind

Rosé tickt anders

Geschmacklich ist das „Kalbfleisch rosé“ tatsächlich eine eigene Welt. Nicht so kräftig im Aroma wie Rindfleisch, aber auch ganz anders als klassisches Kalbfleisch. Reintönig und elegant, überhaupt nicht fad, aber ungemein mehrheitsfähig. Denn ob Rind- oder Kalbfleischmuffel (ja, das gibt’s) konnten sich bei der Vergleichsverkostung alle begeistert auf diesen gemeinsamen Nenner einigen.

Ein verpacktes Stück Fleisch wird mit dem Kalb Rosé-Pickerl versehen Ein verpacktes Stück Fleisch wird mit dem Kalb Rosé-Pickerl versehen

Reifung

Noch eines ist anders bei Kalb rosé als beim Milchkalb – ersteres will unbedingt gereift werden. Vielleicht nicht so lange wie Rindfleisch, aber dennoch mehr als Schweinefleisch, das ja eigentlich auch meist zu frisch gegessen wird. Doch während ein Schweinskarree schon ab 5 Tagen kontrollierter Reifung deutlich an Geschmack und Zartheit gewinnt, sind bei Kalb rosé doch mindestens 14 Tage anzuraten. Echte Gourmets gehen idealerweise sogar bis 21 Tage, wie ebenfalls in einer Verkostung herausgefunden wurde. Mehr ist aber dann wirklich nicht mehr notwendig und auch nicht zielführend.

Mit Unterstützung von Bund, Ländern und Europäischer Union